Liebe Bürgerinnen und Bürger,

als Direktkandidatin für den Wahlkreis 27 zur Landtagswahl 2021 möchte ich um Ihre Stimme werben!
Ich möchte mich für

  • eine bessere Integration von Gesamtschulen in Sachsen-Anhalt,
  • den Ausbau des Schienennetzes für Personen und Güter,
  • Kontinuierliche Verbesserung der Oberflächengewässer, gemäß der Wasserrahmenrichtlinie
  • Regulierung des Bodenmarktes im Sinne der Allgemeinverfügbarkeit
  • Wissenschaftliche Kriterien zur Festlegung von Deponiestandorten und Endlager
  • Hilfen für Unternehmen mit nachhaltigem Umweltkonzept
  • Beendigung der rechtswidrigen Sanktionen gegenüber ALG II-Empfängern

einsetzen!

Ihre
Stine Rummel-Strebelow

Damit Welterbe an der Elbe erhalten bleibt!

Naturfluss Elbe – eine Erfolgsstory!

Wasserstraße Elbe –gescheitert für die Zukunft!

Die Elbe ist aufgrund der deutschen Teilung dem Schicksal vieler Flüsse in Westdeutschland entgangen, sie wurde nicht kanalisiert und gestaut. Sie darf noch auf 550 Kilometer frei durch einzigartige Flusslandschaften fließen, die vielfach auch international geschützt sind. Hierzulande als UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe. Auch ist sie ein Teil des UNESCO-Welterbe Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Fast ihr gesamter Lauf steht als Natura 2000-Gebiet unter dem Schutz der EU und nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie ist sie in Deutschland als natürliches Gewässer ausgewiesen, welches in einem guten ökologischen Zustand zu bringen ist.

Diese ursprüngliche Naturlandschaft ist in 30 Jahren nach Wiedervereinigung zu einem für den Naturtourismus und damit zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor in Sachsen-Anhalt geworden. Laut Auskunft der Landesregierung von Sachsen-Anhalt und Sachsen im Jahre 2017/2018, wurden entlang des Elbe-Radwegs jedes Jahr zwischen 120 bis 160 Millionen Euro umgesetzt. Diese Zahlen sind meines Erachten eine Hausnummer und zeigen, dass der Naturschutz der richtige Weg ist

Aber leider wurde in den letzten 20 Jahren Flusspolitik in der Richtung betrieben, dass das Gewässer stets ausgebaut werden und die Nutzung der Elbe als Wasserstraße vorangetrieben werden sollte. Es bestand, und besteht noch heute, die Auffassung, immer weniger Güter können transportiert werden, da die Wassertiefe trotz Ausbau und Instandhaltung keine entsprechende kontinuierliche Fahrinnentiefe von mind. 1,40 m aufweise und damit nicht Schiffbar sei. Diese Politik kann jedoch als gescheitert angesehen werden. So lassen sich große ökologische Schäden an der Flusslandschaft erkennen. Der Grundwasserspiegel wird durch diese Baumaßnahmen immer weiter abgesenkt. Die vergangenen viel zu trockenen Jahren tun ihr Übriges dazu. Dies führt dazu, dass die zahlreichen an der Elbe gelegenen Auenwälder, Schaden nehmen. Leben diese doch vom Wasser und sogar von zeitweiliger Überflutung.

Die Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für die Elbe als natürliches Gewässer ein. Die EG-Wasserrahmenrichtlinie muss kontinuierlich, nach Zustand des Flusses, verbessert werden. Wir setzen uns für die vielen mittelständigen Betriebe wie Gasthäuser, Pensionen und den Einzelhandel vor Ort ein. Auch sind wir der Auffassung, mit Steuermitteln müssen Naturschutz und sanfter Tourismus gefördert werden, anstatt weiterhin das Geld für nutzlose und sogar zerstörerische Bauprojekte zu setzen.

 

Investition in Bildung, die Zukunft unserer Kinder

 

Alle Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft haben ein Recht auf bestmögliche Bildung.

Spiegelt sich das im Bildungssystem von Sachsen-Anhalt wider? NEIN!

Fast schon gebetsmühlenartig mahnt DIE LINKE die Missstände in der durch die Bundesregierung zur „Chefsache“ erklärten Bildungspolitik an.

Anträge der LINKEN im Bundestag 2020 weisen auf diese Misere hin, auch mit Bezug auf Aussagen der Kultusministerkonferenz und der Gewerkschaft für Bildung Erziehung und Wissenschaft:

„Mit einem Mangel an schulischen Lehrkräften ist bundesweit mindestens bis zum Jahr 2030 zu rechnen.“

Außer Betracht lassend, „wie viel mehr Lehrkräfte in den kommenden Jahren eigentlich eingestellt werden müssen, um politische Vorhaben wie Inklusion und Ganztagslehre und -betreuung umzusetzen“.

Corona hat diese Schieflage offen zutage gebracht, die vor allem die Schwächeren der Gesellschaft trifft.

Die Auswirkungen der Pandemie führen die bereits bestehende Unterversorgung mit Lehrkräften, den Investitionsstau bei Schulsanierungen und die Folgen der seit Jahren verschleppten Digitalisierungsstrategie an Schulen und Hochschulen schon heute deutlich vor Augen.

Wir fordern eine langfristige Auflösung des Investitionsstaus bei Schulsanierungen und bei der Digitalisierung und umfangreiche Reformen.

In Absprache zwischen Bund und Ländern muss ein Programm zur Finanzierung zusätzlicher Lehr-amtsstudienplätze für alle Schulformen entwickelt werden.

In der Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte den Schwerpunkte zur digitalen Lehre auszubauen und zu vertiefen, um sie möglichst optimal auf den elektronischen und computergestützten Unterricht vorzubereiten.

In Deutschland besteht ein besonders enger Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft.

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt macht sich stark dafür, dass alle Kinder frühzeitig gemeinsam mit anderen Kindern aufwachsen, leben und lernen können.

Und das unabhängig von der sozialen Lage ihrer Eltern.

Wir wollen eine Schule für alle – eine Gemeinschaftsschule, die kein Kind zurücklässt, sozialer Ungleichheit entgegenwirkt und Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zur Hochschulreife anbietet. Die Gemeinschaftsschule ist nicht Gleichmacherei!

Sie gewährleistet individuelles Lernen und altersgerechte Förderung, fördert Stärken und gleicht Nachteile aus.

Für eine gute Betreuung, Bildung und Erziehung brauchen wir dringend mehr gut ausgebildete und qualifizierte ErzieherInnen, LehrerInnen und Schulsozialarbeiterinnen um der heranwachsenden Generationen eine qualitativ hochwertige Allgemeinbildung und humanistische

Grundwerte zu vermitteln.

Bildung muss gebührenfrei sein. Dies gilt von der frühkindlichen Bildung über Schulen und Berufsausbildung bis zum Studium. Bildung ist ein öffentliches Gut, keine Ware.

Bildungspolitik ist Ländersache, trotzdem müssen Bund und Länder in der Bildung zusammenarbeiten können. Das sogenannte Kooperationsverbot ist ein Hindernis für gleiche und vergleichbare Bedingungen beim Lernen und Lehren.

Das heißt „Schule“ ist insgesamt und neu zu denken!

 

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Über mich

Ich bin 40 Jahre, verheiratet und habe ein Kind. Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zur Umweltschutztechnischen Assistentin, danach habe ich viele Jahre in Göttingen verbracht, unter anderem zum Studium der Forstwirtschaft und Arboristik. Aktuell führe ich die Regionalgeschäftsstelle von DIE LINKE. Anhalt in Dessau-Rosslau.

  • BO-Sprecherin in der Gemeinde Rosdorf für die Partei DIE LINKE
  • Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Niedersachsen
  • Mitglied im Jugendausschuss des Kreistages Göttingen
  • Gemeinderätin von Rosdorf (Sozialausschuss und Vorsitz im Feuerwehrausschuss)

Derzeitige Ehrenämter:

  • stellvertretende Vorsitzende DIE LINKE. Stadtverband Dessau-Roßlau
  • Landesschatzmeisterin BUND Sachsen-Anhalt
  • stellvertretende Vorsitzende im avendi Team (Sportverein)
  • Mitglied in der ökologischen Plattform der Partei DIE LINKE

Landtagswahl

Am 6. Juni findet in Sachsen-Anhalt die Landtagswahl statt. Über unsere Wahlprogramm und weitere Informationen zur Wahl können Sie sich hier informieren.

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